Tyrrells Chips Salted

Tyrrells Chips im Geschmackstest. Vorab: Hier geht es keineswegs um das Album von Sean, Steve oder um Rennkarren von Tyrell, sondern einzig und allein um die knackigen Dickmacher aus Kartoffeln. Mittlerweile war ich es satt, immer diesen geschmacklosen, chemischen Einheitsbrei von Lorenz, Chipsfrisch und wie sie alle heißen mögen, in mich reinschieben zu „müssen“. Ich bin sowieso niemand, die eine Chips-Tüte nach der anderen vertilgen kann. Doch ab und zu, gerade zur 1. Bundesliga, genehmige ich mir gerne mal, neben einem guten, gekühlten Bier, schmackhafte Chips. Und so bin ich damals auf die Neuheit beim Butlers gestoßen. Die Tyrrells Chips gibt es in unterschiedlichen Geschmacksvariationen. Von leicht gesalzen, bis hin zu Sweet Chilli oder Essig.

»»» Verpackung
Die Verpackungen von den Tyrrells Chips wirken weder überladen, noch zu trist. Irgendwie kann man bereits an der Verpackung erkennen, dass sie aus Groß Britannien stammen. So unkonventionell und trotzdem interessant und einzigartig. Die gesalzene Version ist in einem angenehmen blau gehalten. Oberhalb der Vorderseite ist ein schwarz/weiß Bild zu sehen, darunter der Produktname in weiß. Auf dem Foto selber sind vier Menschen zu bestaunen, die am Strand un in „schicken“ altmodischen Badeanzügen, samt Haube, einen Handstand wagen. Auf der Rückseite sind natürlich wieder die Inhaltsstoffe und die Herstellerangaben zu entdecken. Doch nicht nur das, denn Tyrrells ruft dazu auf, nach alten s/w Fotos von Vorahnen Ausschau zu halten, um diese auf der Homepage hochzuladen. Mit etwa Glück wird dieses Foto das nächste Aushängeschild einer Tyrrells-Tüte. Eine interessante Sache!

»»» Zutaten der Chips
Kartoffeln, Sonnenblumenöl, Meersalz. Keine künstlichen Aromastoffe o.ä., Glutenfrei und keine tierischen Produkte enthalten.

»»» Aussehen & Geschmack
Öffnet man die Verpackung, strömt einem kein chemischer Gestank entgegen, im Gegenteil. Es riecht sehr verhalten und ein wenig nach Öl. Gewöhnungsbedürftig, wenn man sonst nur die chemische Pampe von den großen Herstellern kennt.

Die Chips selber weisen keine Normgröße auf, sondern sind alle sehr unterschiedlich von der Form her. Die einen sind gewellt, die anderen mal ein wenig eingerollt. Man sieht, dass hier keine Maschine am Werk gewesen sein konnte. Farblich setzen sie sich ebenfalls sehr von den anderen Chipsarten ab. Sie sind goldbraun, weisen teilweise einen kleinen, schmalen braunen Rand auf und sind teilweise ein wenig weiß. Der rand wird die Kartoffelschale sein, die bei dem Frittiervorgang nicht abgetragen wird. Ja das ist normal und wurde nicht mit chemischer Pampe einfach irgendwie versteckt ;0) Auch sind viele „Luftblasen“ ersichtlich.

Nimmt man einen der Tyrrells Chips in den Mund, merkt man direkt wie kross die Chips eigentlich sind. Gerade bei der gesalzenen Variante kann man den Grundgeschmack eines jeden Stückes richtig schmecken. Weder muffig, noch chemisch und auch keine Paprika-Pampe ist zu schmecken, die von diversen anderen Geschmacksrichtungen ablenken soll. Großartig!
Da sie wirklich nur sehr sehr leicht gesalzen sind, können sie dem einen oder anderen Chips-Fan ein wenig zu lasch vorkommen. Mich selber stört es nicht, da ich den „frischen“, kunstfreien Geschmack sehr genieße. Doch auch die Variante „Black Pepper“ ist nicht zu verachten!

»»» Preis
Für die 40g habe ich beim Butlers nur 0,99 Cent gelassen. Angesichts der Tatsache, dass die Chips in Handarbeit gefertigt werden, weniger Fett als herkömmliche Chips besitzen und wirklich super Qualität aufweisen, ist der Preis einfach grandios. Zumal man – wie bei Lorenz und Co meist der Fall – keine Angst haben muss, dass sich in der Verpackung mehr Luft und mind. 40% nur Chipskrümelchen befinden.

»»» Tyrrells Chips Fazit

Klasse Qualität, super Preis und weniger Fett als andere Chipsarten. Was will Frau mehr? Knabberspaß pur, ohne Chemie, ohne alles und dann auch noch für Veganer geeignet. Ich bin begeistert. Da ich eine Schachtel mit 24 (40g) Packungen erhalten habe, werde ich noch so manch Abende knabbernd vor dem Fernseher verbringen. Ich hatte die Chance mit einem Vertriebsleiter von Tyrrell zu sprechen. Der gab an, dass man daran arbeite Tyrrells (Speziell die großen Packungen) auch in Supermärkten unterzubringen. Der Müller in Österreich hat bereits 1,2 Sorten in den Regalen liegen. Spar, Billa und Co. werden noch angesteuert.

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