Netflix.de – Bequem Filme schauen

Netflix.de macht Spaß! Das ich dem Angebot im Internet, was Film und Fernsehen angeht, nicht ganz abgeneigt bin, hat man vielleicht in meinem Bericht zu „Magine TV“ bereits erfahren können. Natürlich bin ich stetig auf der Suche nach neuen Plattformen, besserer Qualität und einer – für mich – überzeugenden Datenbank. Dabei rücken Serien eher ins Abseits und werden von Filmen diverser Genres in den Schatten gestellt. Netflix ist aktuell mit Werbespots im Fernsehen vertreten und so nutzte ich vor kurzem die Chance, den Probemonat abzugreifen und einmal in den Weiten der Archive zu blättern.

Homepage
Während Magine TV im tiefen Schwarz auf den Monitor flattert, ist Netflix deutlich heller gestaltet. Die Farben weiß und rot dominieren und ergeben ein harmonisches Bild. Ich selber bin weniger der Fan von sterilen Designs, dies sollte jedoch kein Ausschlusskriterium sein. Oben link prangt Netflix in schlichter, roter Schrift. Nebendran hat man die Möglichkeit die Datenbank zu durchsuchen. Erleichtert wird die Suche durch die vorgegebenen Genres, die wunderbar sortiert sind. Ebenso befindet sich dort der Button „Personalisieren“. Dort einmal draufgeklickt, hat man die Möglichkeit seine „Vorlieben“ einzugeben. Was gucken Sie gerne? „Horror, Dokumentationen, Komödien, Serien etc pp.“ – All das kann man mithilfe der Auswahl „Nie – Manchmal – Oft“ bewerten. Ist dies geschehen, bekommt man noch einmal einen Überblick der „angeblich bereits gesehenen“ Filme & Serien, die man nun mit 1-5 Sternen – Genregeordnet – bewerten kann. Die Finger wund? Dann kann Netflix nun in der Datenbank wühlen und die passenden Filme & Serien für dich anzeigen.

Natürlich gibt es auf der Homepage auch ein Angebot für Kinder, dieses erreicht man ebenfalls über einen Button auf der oberen linken Seite. Gut finde ich, dass es eine Art „Kindersicherung“ gibt, so muss man noch bei der Registrierung einen vierstelligen Code eingeben, der die Kinder davor schützen soll, diverse andere Filme zu schauen. Auch ist das Portal erst ab 18 zugelassen, dies muss man mittels einem Häkchen bestätigen. Tja, wie viele hier jedoch nicht einmal das 18. Lebensjahr in greifbarer Nähe haben, bleibt reine Spekulation. Nachweisen muss man nämlich nichts.

Kostet mich das was?
Umsonst ist bekannt nichts, was wirklich etwas taugt. Und so muss man auch für Netflix – nach Ablauf des Testmonats – eine „kleine“ Summe berappen. Es kommt natürlich wieder ganz darauf an, welche Abos man hinzubucht, auf wie vielen Geräten man Netflix verfügbar machen möchte und ob es HD sein darf oder sogar muss.

Das Standardpaket erlaubt einem für 7,99 Euro pro Monat, Netflix auf einem Gerät seiner Wahl anzusehen. In diesem Paket wird natürlich auch kein HD serviert, sondern die Standardauflösung.

Für 8,99 Euro im Monat, kann man Netflix sogar schon auf zwei Geräten seiner Wahl nutzen und hat ebenso die Option, alle Filme & Serien auf HD anzuschauen. Mit 11,99 Euro pro Monat und dem somit letzten Paket dieser Plattform, hat man insgesamt vier Geräte, die genutzt werden können. Darüber hinaus gibt es neben HD, auch die Möglichkeit Ultra-HD zu genießen. Wer also darauf Wert legt, ist mit dem Preis immer noch sehr gut bedient.

Wie zahle ich dort und wie kündige ich?
Bei der Registrierung wird direkt nach der Kontoverbindung gefragt. Wird das Probeabo nicht gekündigt, wechselt der Vertrag automatisch und ohne weitere Zustimmungen in das normale Abo für 7,99 Euro monatlich. Hierbei hat man die Möglichkeit per Kreditkarte, Paypal oder Lastschriftverfahren zu zahlen. Da ich nichts von Lastschrift halte und mit Paypal bislang immer auf der sicheren Seite war, war Paypal also meine Option.

Wer den Probemonat nicht in ein richtiges Abo umwandeln möchte, der geht – noch vor Ablauf des Probeabos – in sein Profil unter „Mein Konto“ und kündigt dort per Mausklick seinen abgeschlossenen „Vertrag“. Somit wird dieser nicht stillschweigend verlängert und auch kein Geld vom Konto abgebucht. Ich mache mir bei sowas immer eine Notiz in meinen Taschenkalender, um es am Ende nicht zu vergessen.

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Ton & Bildqualität der Programme
Auch hier gilt wieder, je schneller die Datenverbindung, umso besser das Bild. Ich denke jedoch, dass – zumindest das Standardformat – sehr gut auch mit langsameren Verbindungen zurecht kommt. Solange es halt kein altes, lautes 56k-Modem ist. Da Netflix ein Streamingportal ist und die Titel somit nicht herunterladen werden, sollte das Internet eine Mindestanforderung an 0,5 Mbit pro Sekunde bereitstellen, da lediglich ein Puffer geladen wird. Je schneller die Verbindung, desto mehr und vor allem schneller wird vorgeladen. Ich selber habe eine 32er Leitung und kann daher beruhig jeden Film und jede Serie Buffer-Frei ansehen. Für den Ultra-HD-Spaß, sollte man schon eine gängige 25er Leitung haben, um wirklich in den Genuss zu kommen.

Hat man eine vernünftige Verbindung, ist der Ton, wie auch das Bild optimal. Kein Rauschen, keine Verzerrungen. Inwieweit sich dies auch auf die HD-Titel übertragen lässt, kann ich leider nicht beurteilen. Ich habe nur das Standardformat gewählt.

Wo ist Netflix verfügbar und von wo beziehen sie die Filme
Den Sitz hat Netflix in der USA und somit liegt das Hauptaugenmerk auch in dieser „Region“. Was jedoch nicht heißt, dass der europäische Raum vernachlässigt wird. Dadurch, dass es sich hierbei um US Filme & Serien handelt, kann es zu Verzögerungen der Veröffentlichung kommen. Klar, für jede Region/jedes Land muss Netflix Rechte von diversen Studios und Verleihern beziehen, um diese in den angegebenen Ländern/Regionen streamen zu dürfen. So kann es schon einmal vorkommen, dass genau DER Film, den man JETZT anschauen möchte, noch nicht verfügbar ist. Im Großen und Ganzen jedoch, ist die Datenbank mittlerweile sehr groß und es passierte mir noch nicht, dass ein Titel noch nicht in Deutschland verfügbar war. Außer es handelt sich um wirklich neue Titel.

Fazit von Netflix

Insgesamt kann ich sagen, ich bin vom Streaming-Portal begeistert. Um ehrlich zu sein, finde ich die Qualität sogar noch um einiges besser als bei Magine TV. Selbst bei schnellen, dunklen und actionreichen Szene bleibt das Bild rauschfrei und der Ton bleibt nicht irgendwo im Nirwana. Mein Probemonat läuft nun bald ab, ob ich jedoch wirklich auf ein kostenpflichtiges Abo aufspringen werde, steht bislang noch in den Sternen. Nicht, weil es mich nicht überzeugt hat, sondern vielmehr weil ich einfach nicht die Zeit habe, regelmäßig dort reinzuzappen. Zwar ist der Preis für die ersten beiden Pakete relativ gering, schaut man aber monatlich nur zwei, drei Filme oder Serien, rechnet sich dies absolut nicht. Zudem kommt noch dazu, dass ich Amazon Prime besitze und somit – rechnerisch – viel günstiger wegkomme und nebenbei noch weitere Vorteile dadurch beziehe. Ich kann mir jedoch vorstellen, vielleicht über den Weihnachtsmonat noch einmal dort einzusteigen, um sich gemütliche Abende vor dem Fernseher zu machen und längst vergessene Filme rauszukramen. Positiv hervorzuheben ist noch, dass Serien einfach automatisch durchlaufen, ohne das man jede Folge noch einmal extra anklicken muss. Das nenne ich Service und so kann die Hand getrost bei den Chips, beim Popcorn oder der Schokolade kleben bleiben!

Alles in Allem bin ich sehr zufrieden mit dem Preis/Leistungsverhältnis von Netflix und kann es jedem ans Herz legen, der nicht genug von Filmen & Serien aller Art bekommen kann. Wer Kinder zuhause hat, wird auch dort in der großen Datenbank einige tolle Highlights entdecken. Gerade jetzt, wo es kalt wird und man doch lieber mal auf der Couch die Zeit verbringt.

Bewertung 4 von 5 Anker - secretwriterin.de

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