F-Secure Freedome (App)

Die F-Secure Freedome (App) soll dein Handy schützen! Dank eines Projektes, wofür ich mich beworben hatte, darf ich nun seit geraumer Zeit die F-Secure Freedome App für ein halbes Jahr ganz kostenlos testen und auf den Prüfstand stellen. Gar nicht so einfach, wenn man sich sonst nur wenig mit solchen App’s auseinandersetzt und nun „gezwungen“ ist, tiefer in die Materie zu schauen. Aber nun gut, man muss im Leben auch mal „Neues“ ausprobieren, um dazu zu lernen und Erfahrungen zu machen. Nicht wahr? An dieser Stelle nun also, ist mein Test zwar noch nicht abgeschlossen, jedoch kann ich bereits einige Worte über das Gefallen und Nichtgefallen äußern und euch einen kleinen Einblick in die Materie geben.

Wo und für wen gibt es diese App?
Als erstes möchte ich den vielleicht schon bald Interessierten verraten, wo es die App zu beziehen gibt und was man dafür mitbringen muss, um diese App schon bald selber anschauen zu können.

*** Für Android-Nutzer unter uns, gibt es die App im Google Playstore. Unter dem Begriff „F-Secure Freedome App“, gelangt ihr direkt zur richtigen Auswahl. Die Version ist für euch 7 Tage gratis.

*** Auch die Apfel-Nutzer können die App beziehen und zwar im bekannten iTunes-Apple-Store. Auch hier ist die Testversion auf 7 Tage begrenzt.

Danach habt ihr in beiden Versionen folgende Möglichkeiten:
Automatisch Verlängerung
• 1 Monat für 4,49 €
• 12 Monate für 26,99 € (50% Rabatt)

Ohne automatische Verlängerung
• 1 Monat für 5,49 €
• 12 Monate für 29,99 €

Auf den ersten Blick erscheint das relativ teuer. Gerade nach 7 Tagen Testversion kann man noch nicht unbedingt abwägen, ob sich die Investition lohnt. Wer jedoch der App und vorallem der Firma vertraut und sicherer durch das Internet surfen will, der sollte sich die Anschaffung überlegen.

*** Android 4.0.3und iOS 7 sind die einzige Voraussetzung.

Erster Eindruck der Freedome App
Die App ist schnell über die oben genannten Shops geladen und installiert. Nach der erfolgreichen Installation kommt man direkt zum Startbild. So wie bereits das App-Icon, erstrahlt auch dieser in einem knalligen blau. Einfach, gut strukturiert und keine nervige Werbung und bunte Buttons. Schlicht eben. So wie ich es einfach mag.

In der Mitte des Bildschirms hat man einen schnellen Einblick darauf, über was die Freedome App eigentlich die Hand drüber hat und welche „Schädlinge“ es bereits ausmachen konnte. Den Schutz kann man mithilfe des weißen, großen Button innerhalb der Ansicht bequem Ein- und Ausschalten. Mit einem Knopfdruck also ist alles sicher!

Oben links befinden sich drei Striche. Ähnelt sehr dem Einstellungsmenü von Google Chrome. Dort raufgeklickt, öffnet sich eine Sidebar mit weiteren Untermenüs. Neben den schmal gehaltenen Einstellungen, kann man auch Einsicht auf das Abonnement, sowie der Hilfe nehmen. Ebenso kann man dort Freunde über Facebook, Twitter oder E-Mail einladen, um sich die App einmal genauer anzusehen.

Was will man mehr. Nicht mehr als zwei Klicks tätigen und schon ist alles eingerichtet. Keine Anleitung studieren, keine versteckten Einstellungsmöglichkeiten oder wichtige Informationen, die man erstmal suchen muss. Großer Pluspunkt , meiner Meinung nach.

F-Secure Freedome
F-Secure Freedome

Und was macht diese App nun eigentlich?
Die Frage ist eigentlich ganz einfach zu beantworten. Mit einem Knopfdruck hat man Gefühl, mit F-Secure Freedome komplett sicher im Internet unterwegs sein zu können. So wird beispielsweise die komplette Kommunikation – dein Surfverhalten – gefiltert und verschlüsselt. Es verhindert Tracking und soll euch laut Informationen des Publishers, die lästige Werbung fernhalten die ihr erwünscht, wenn ich beispielsweise in Google und Co. etwas sucht.

Wer kennt es nicht, das Datenvolumen seines Handytarifes neigt sich dem Ende oder man möchte einfach sparsam damit umgehen. Im Cafe, auf Arbeit, im Hotel usw. bieten öffentliche WiFi-Hotspots eine geniale Möglichkeit auch von Unterwegs nichts zu verpassen. Jedoch birgt dies auch mögliche Gefahren und man ist sogar Hackern leicht ausgesetzt. Die Freedome-App verschlüsselt über VPN-Server deine Daten, den aktuellen Standort und verschleiert deine eigene IP durch eine Freedome-Secure-Adresse. Man kann sogar zwischen 13 Ländern wählen, der als virtueller Standort dienen soll. Zum Beispiel Deutschland, Finnland oder die USA sind mit einem Klick auswählbar.

Um den Service abzurunden, bringt die Freedome-App sogar einen Viren und Browserschutz mit, der über eine Cloud läuft. Nette Idee, so wird das System des eigenen Smartphones nicht zugemüllt und läuft weiterhin stabil. Danach habe ich lange gesucht.

Zwei Symbole in der Leiste meines Handys teilen mir mit, dass die App aktiv und geschützt ist. Ob es nicht vielleicht auch nur ein Symbol getan hätte? Die Leiste ist sowieso sehr schnell zugemüllt mit Symbolen. Aber nun gut.

Wenn man sich beispielsweise für den virtuellen Standort eines anderen Landes entscheidet, kann man sogar Inhalte empfangen, die einem sonst in Deutschland verwehrt bleiben würden. Youtube zum Beispiel ist so ein Fall. Oftmals kommt es vor, dass Deutschland nicht auf diverse Inhalte zugreifen kann. Mit der App ist auch dies möglich. Sogar Apps für Android, die sonst nicht heruntergeladen werden können, dürfen nun auch von mir aufs Handy geladen werden. Praktisch!

Fazit F-Secure Freedome

Eine, wie ich finde, ganz nette Secure-App, die durchaus Veränderungspotenzial hat. Leider frisst die App unwahrscheinlich Akku, sodass ein dauerhafter Einsatz nicht zu empfehlen ist. Auch fehlt mir die Funktion des automatischen Schutzes, sobald man eine fremde WiFi-Verbindung benutzt. Aktuell muss man noch selbstständig entscheiden, wann es besser wäre die App zu starten oder zu beenden.

Der Aufbau der F-Secure Freedome App ist klar definiert und kinderleicht zu bedienen. Anfangs hatte ich bedenken, ob ein problemloses surfen mit der App möglich sein würde. Immerhin schützt sie einen, laut Aussagen des Publishers, und lässt auch keine Cookies zu. In der heutigen Zeit jedoch sind die meisten, vorallem Shopping-Websites und Apps mit Cookies gesteuert und ermöglichen nur so ein kundenfreundliches surfen. Dies jedoch stellte sich als Bedenken heraus, welches nicht unterschrieben wird. Das surfen ist weiterhin möglich. Was mich jedoch überrascht ist, dass ich dennoch benutzerspezifische Werbung auf diversen Seiten angezeigt bekomme, sodass die App (noch) nicht ausgereift zu sein scheint. Wie kommen Seiten an meine Daten, wenn diese doch über eine gesicherte VPN-Verbindung geschleust werden? Hm, merkwürdig ist das schon. Aber von einer neuen, frischen App darf man (noch) nicht 100%iges erwarten. Oder doch? Immerhin werben sie damit.

Alles in Allem eine interessante App, die viel Potenzial hat. Ich hoffe, dass der Support für diese App nicht genauso schnell verschwindet, wie es doch leider oft der Fall ist. Natürlich muss man der Firma voll und ganz vertrauen, dass diese die erhaltenen Daten nicht ausspionieren, verkaufen oder ähnliches. Aber nun gut, Schwund gibt es immer. Ich für meinen Teil werde sie bis zum bitteren Ende austesten und sehen, wie sie sich bis dahin verhält und verändert.

Zur Anschauung: In den ersten zwei Tagen, nachdem ich die App installiert hatte, hat die App bereits 10 schädliche Seiten und 24 Tracking-Versuche abgewährt. Eine stolze Leistung. Ich bin gespannt, was sie nach den 6 Monaten anzeigen wird.

Bewertung 4 von 5 Anker - secretwriterin.de

2 thoughts on “F-Secure Freedome (App)

  1. „Leider frisst die App unwahrscheinlich Akku, sodass ein dauerhafter Einsatz nicht zu empfehlen ist. Auch fehlt mir die Funktion des automatischen Schutzes, sobald man eine fremde WiFi-Verbindung benutzt. Aktuell muss man noch selbstständig entscheiden, wann es besser wäre die App zu starten oder zu beenden.“
    Für mich wären das schon ganz klare Ausschlusskriterien für eine App.

    Weiterhin ist dieser Dienst aus meiner Sicht wirklich fragwürdig, da alle Daten über einen Server von Dritten läuft. Datenschutztechnisch ist dies ein absolutes NO GO! Privatsphäre ist dadurch auf jeden Fall nicht mehr gewährleistet.

    Und die Internetverbindung soll dadurch massiv langsamer werden. Hast du da Erfahrungen zu gemacht?

    Aus meiner Sicht könnte diese App eine Mogelpackung sein. Diese Meinung wird durch deinen Kommentar „Wie kommen Seiten an meine Daten, wenn diese doch über eine gesicherte VPN-Verbindung geschleust werden? Hm, merkwürdig ist das schon. Aber von einer neuen, frischen App darf man (noch) nicht 100%iges erwarten. Oder doch? Immerhin werben sie damit.“ noch weiter gestützt.

    Liebe Grüße

    Clemens

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    1. Zu der Testzeit war die App ganz neu auf dem Markt und ich war eine der Ersten, die die App testen durften. Für den „heutigen“ Standard, ist es tatsächlich fraglich, inwieweit die App seine Arbeit verrichtet und vor allem, was mit den eigenen Daten geschieht. Langsamer hat es mein Internet jedoch nie gemacht.

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