Findet Dorie im Sea Life Berlin – Helden der Meere

Findet Dorie im Sea Life in Berlin und wir waren dabei. Am 2. November haben wir uns auf den Weg zu den Helden der Meere in Berlin gemacht und das Sea Life genauer unter die Lupe zu nehmen. Mit der Kamera gewappnet, durften wir an der wartenden Masse vorbei und direkt durch den VIP-Bereich. Danke noch einmal an Produkt-Tests.com, die uns das Erlebnis ermöglicht haben. Dadurch, dass wir durch den VIP-Eingang direkt zu den Kassen gehen konnten, haben wir höchstens  Minuten anstehen müssen, ehe die Vorgesetzte die Plätze auf der Gästeliste bestätigt hat.

 SeaLife Berlin - Captain

Die ersten Meter waren ein wenig anstrengend, da sich viele Schulklassen tummelten und eine kleine Führung bekamen, die Wege sind leider sehr eng und somit läuft mal vielmehr Schlangenlinie, statt den Eingangsbereich wirklich wahrnehmen zu können. Das Themenprogramm „Helden der Meere“ setzt den Fokus ganz auf Dorie, Nemo und Co. So können Jung und Alt die Faszination der Unterwasserwelt hautnah erleben. Anfangs kommen wir durch Hamburg und erkunden die Spree. Insgesamt wirklich schön und detailgetreu gestaltet, denn hinter den Aquarien waren nette Leinwände zu bestaunen, die mit angenehmen Lichtern versehen waren.

SeaLife Berlin - KnutschfleckLeider waren die „Berührungsbecken“, wo man mit Garnelen und Seesternen in Berührung kommen kann außer Betrieb. Beim Rundgang kommt man zudem an mehrere Stationen, wo sich Rätsel verbergen, die es zu lösen gilt. Uns war da leider ein wenig zu viel Andrang, sodass wir die Rätsel nur aus weiter Ferne begutachtet haben. Insgesamt aber eine wirklich schöne Umsetzung mit Lernfaktor.

Sehr unterhaltsam waren definitiv die Rochen, denn mir kam direkt ein sehr bekanntes Lied in den Kopf „Mach mir doch kein Knutschfleck, alles nur kein Knutschfleck“ – Na? Irgendwie ist es doch sehr passend, oder? Die Rochen wissen, wie sie sich in Pose bringen und so klebte einer nach dem anderen an der großen Scheibe des Aquariums in der Piratenecke. Fantastische Tiere.

Dazu sei gesagt: Anders als in den Seal Life’s zuvor, waren viele Becken in Bodenhöhe, sodass auch die Kleinsten den Besten Blick haben und die Fische bestaunen können.

Es ist wirklich schwer wirklich gute Bilder zu schießen, denn die Räume sind allesamt sehr dunkel gehalten und das Blaulicht macht es der Kamera oder dem Smartphone absolut nicht leichter. Wer weiß, vielleicht ist es tatsächlich so gewollt. Aber nach ein paar Schnappschüssen – natürlich jederzeit ohne Blitz – hat man ein wenig den Dreh raus und kann mit ein wenig Gefühl und Geduld dennoch schöne Bilder schießen.

Das Sea Life in Berlin wirkt sehr durchdacht, wenn auch ziemlich verwinkelt. Man hat immer mal wieder die Chance an der Masse vorbei zu huschen und an einer anderen Station ganz vorne mit dabei zu sein, um in Ruhe seine Fotos zu schießen. Wir sind ohnehin keine, die stundenlang an den Tafeln stehen und alles durchlesen. Das macht man in der Regel einmal in einem Aquarium und dann weiß man schon, was wo und wie schwimmt und frisst. Zumal mich Aquarien ohnehin sehr anziehen.

Findet Dorie im Sea Life

„Findet Nemo und Findet Dorie“ – Nicht nur einmal hat man dies von Eltern oder Lehrern an diesem Vormittag gehört. Das Geschrei war groß, wenn eine Horde an Kindern einen Fund machten und wild mit den Fingern auf Nemo zeigten. Der Clownfisch ist wirklich flink und man braucht schon wirklich Geduld, um die kleinen Fische vor die Linse zu bekommen. Wer möchte nicht so einen süßen Nemo in seinem eigenen Aquarium beherbergen?

Sea Life Finding Nemo

Dank der aufgeregten Kids, haben auch wir Nemo schlussendlich noch finden können. Zum einen in einem größeren und zum anderen noch einmal in einer kleinen Pfütze kurz vorm Ausgang vom Sea Life. Nebendran waren wunderschöne Garnelen, die nicht kraftvoller strahlen könnten. Wir wussten ehrlich gesagt gar nicht, wo wir genau hinschauen sollten, denn beide Becken standen zusammen.

SeaLife Berlin - Dino

Wir waren ziemlich überrascht, dass nach ca. 30 Minuten schon alles vorbei war und der Ausgang beziehungsweise Eingang zum Sea Life Shop auf uns wartete. Ich glaube, dass war mein schnellster Gang durch ein Sea Life, denn andere Aquarien dieser Art, sind deutlich größer als das in Berlin. Aber nun gut, immerhin wartete auf uns ja noch der AquaDom auf uns, der mitten in der Halle des Redisson Blu zu bestaunen ist. Ein wenig komisch, wenn man in der Wartehalle steht und neben einem die Leute im Andy’s Diner in Ruhe essen wollen. Stelle ich mir sehr unangenehm vor, vor allem wenn da eine Horde an Schulklassen stehen.

 SeaLife Berlin - DomAquareeDie Fahrt dauerte rund 7 Minuten und die Fischvielfalt war groß, wenn auch nicht spektakulär, denn die meisten Fische hat man bereits im Sea Life direkt bestaunen können, ohne das eine gelangweilte Mitarbeiterin ins Mikrofon flüstert. Spannender dagegen waren die Hotelzimmer, manchmal fragt man sich wirklich „Ist den Gästen das völlig egal oder wissen sie nicht, dass man sie durch die Säule hindurch bestaunen kann?“ 😀

Insgesamt gesehen, war der Besuch wirklich schön und man konnte eine große Vielfalt bestaunen. Wenn ich jedoch bedenke, dass ich fast 30 EUR zahlen müsste, um 30 Minuten in den Genuss der Unterwasserwelt zu kommen, dann würde ich es mir tatsächlich drei Mal überlegen. Klar, es gibt ein Quiz, wirklich schön gestaltete Becken und Co. doch durch den Besucherandrang hat man ohnehin nie die Ruhe wirklich alles zu begutachten.

Anschließend haben wir uns noch auf den Weg ins Cubix gemacht, um Findet Dorie in 3D anzuschauen. Wenn schon, denn schon dachten wir uns. Ein gelungener, wenn auch anstrengender Tag, der sich durchaus gelohnt hat. Wer sich selber mal ein Bild von einem Sea Life in seiner Nähe machen möchte, der findet weitere Informationen auf der offiziellen Webseite.

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